Kia EV9 GT: 508 PS im Sieben-Sitzer, ein Widerspruch auf Rädern

Der Kia EV9 GT ist eines der ungewöhnlichsten Autos, die Kia je gebaut hat. Nimm ein über fünf Meter langes Familien-SUV mit drei Sitzreihen, hänge zwei kräftige Elektromotoren hinein und stimme das Fahrwerk auf Tempo ab. Heraus kommt ein Wagen, der die ganze Familie samt Gepäck transportiert und trotzdem in 4,6 Sekunden auf hundert stürmt. Das ergibt auf dem Papier keinen Sinn, und genau das macht den Reiz aus.

Der EV9 GT startet bei 90.490 Euro und ist damit das teuerste Modell der EV9-Reihe. Für dieses Geld bekommst du 508 PS, ein GT-Fahrwerk und eine Optik, die keinen Zweifel an der Rolle lässt. Dieser Ratgeber zeigt dir ehrlich, was der GT gegenüber dem normalen EV9 wirklich draufhat, wo die Leistung Spaß macht und wo sie an der Reichweite zehrt. Ohne Werbesprech, so wie wir es dir am Tresen in Landshut auch erklären würden.

Kia EV9 GT Freisteller.
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Alles zum Kia EV9 GT

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Kia EV9 GT von hinten unter einem Betondach

1. Warum der Kia EV9 GT spannend ist

Performance-Versionen kennt man von flachen Limousinen und kompakten Sportlern. Dass Kia ausgerechnet dem großen Familien-SUV eine GT-Kur verpasst, ist der eigentliche Aufreger. Der EV9 GT nimmt die komplette Alltagstauglichkeit des normalen EV9 und legt eine Schicht Fahrleistung obendrauf, die man diesem Auto nie zutrauen würde.

Möglich macht das der Elektroantrieb. Zwei Motoren, einer pro Achse, liefern zusammen 374 kW, das sind 508 PS, und ein Drehmoment von 740 Newtonmetern. Weil ein Elektromotor seine Kraft ohne Verzögerung abgibt, fühlt sich der schwere Wagen leichter an, als er ist. Der Antritt aus dem Stand oder aus dem Rollen heraus ist das, was den GT vom Rest der Reihe trennt, nicht ein höheres Spitzentempo.

Spannend ist der GT also nicht, weil er das schnellste Auto auf der Straße wäre, sondern weil er zwei Welten verbindet, die sonst nichts miteinander zu tun haben. Ein Auto, in dem sieben Personen Platz finden, das aber auf Knopfdruck zum Sprinter wird. Für Menschen, die beides wollen und sich nicht zwischen Vernunft und Vergnügen entscheiden mögen, gibt es kaum eine passendere Wahl.

2. Für wen der Kia EV9 GT wirklich passt

Der EV9 GT ist ein Nischenauto, und das ist keine Kritik, sondern eine Einordnung. Er passt für alle, die den Platz und die drei Sitzreihen des EV9 wirklich brauchen und die sich gleichzeitig an souveräner Leistung freuen. Wer die Familie fährt, den Anhänger zieht und trotzdem beim Beschleunigen grinsen will, ist hier genau richtig.

Auch als Statement funktioniert der Wagen. Er zeigt, dass ein Familienauto nicht langweilig sein muss, und er tut das mit einer Gelassenheit, die zum Format passt. Für Vielfahrer mit hoher Jahresleistung, die den GT als Dienstwagen bewegen, kann die Rechnung ebenfalls aufgehen, weil die niedrigen Energiekosten und die günstige Versteuerung reiner Elektroautos die hohe Leistung relativieren.

Weniger sinnvoll ist der GT für alle, die eigentlich nur ein großes Elektro-SUV suchen und mit der Leistung nichts anfangen können. Wer selten zügig fährt, bekommt beim regulären EV9 fast alles, was den GT ausmacht, für spürbar weniger Geld und mit etwas mehr Reichweite. Die Mehrleistung des GT will genutzt werden, sonst zahlst du für Kraft, die im Alltag ungenutzt bleibt. Das ist ehrlich gesagt der wichtigste Satz dieses Ratgebers.

Kia EV9 GT in Fahrt auf einer Landstraße
GT-Sportsitze im Kia EV9 GT mit neongrünen Akzenten

3. Design: GT-Optik am großen SUV

Optisch bleibt der EV9 GT der markante, kantige Klotz, der er als normaler EV9 auch ist, bekommt aber deutliche GT-Signale. Am auffälligsten sind die exklusiven 21-Zoll-Räder und die neongrünen Akzente, die Kia bei seinen GT-Modellen als Erkennungszeichen einsetzt. Die Bremssättel leuchten in diesem grellen Grün, und auch im Innenraum tauchen die Kontraste wieder auf.

Diese Farbtupfer sind Geschmackssache, das gehört zur Wahrheit. Manchem ist der grüne Auftritt zu laut für ein Familienauto, anderen gefällt genau der Bruch zwischen biederem Format und frecher Farbe. Wer es dezenter mag, sollte sich den Wagen vor dem Kauf in Ruhe ansehen, denn auf Fotos wirkt das Grün oft harmloser als in echt. Bei uns in Landshut kannst du dir selbst ein Bild machen, bevor du dich festlegst.

Abseits der Farbe unterscheidet sich der GT im Detail durch eigene Stoßfänger, dunkle Zierelemente und die größere Bereifung. Die aggressivere Optik hat allerdings einen Preis, den man kennen sollte. Die großen 21-Zoll-Räder und der sportlichere Auftritt kosten ein paar Kilometer Reichweite gegenüber den kleineren Rädern der ruhigeren EV9-Varianten. Design ist beim GT also nicht nur Show, es hat eine reale Auswirkung auf die Reichweite.

4. Fahrleistung: 508 PS in einem Sieben-Sitzer

Hier liegt das Herz des GT. Die 508 PS und 740 Newtonmeter schieben den über zweieinhalb Tonnen schweren Wagen in 4,6 Sekunden von null auf hundert. Das ist ein Wert aus der Welt der Sportwagen, erreicht von einem Auto, in das sieben Menschen passen. Wer diesen Antritt zum ersten Mal erlebt, muss unwillkürlich lachen, weil das Gefühl so wenig zur Karosserie passt.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 220 km/h und ist elektronisch begrenzt. Das ist für die Bauart mehr als genug, denn der GT ist kein Auto für Rekordrunden, sondern für den kräftigen Zwischenspurt. Auf der Landstraße oder beim Überholen zeigt sich seine Stärke, wenn die Kraft sofort und ohne Schaltvorgang da ist. Der Allradantrieb bringt sie sicher auf die Straße, auch bei Nässe.

Trotzdem bleibt der GT ein großes, hohes SUV, und das kann keine Fahrwerksabstimmung wegzaubern. In schnellen Kurven merkst du die Masse und die Höhe, der GT ist eher ein souveräner Kraftprotz als ein spitzer Sportler. Kia hat das im Griff mit einem angepassten Fahrwerk und einem Sperrdifferenzial, aber die Physik eines Fünf-Meter-SUV lässt sich nicht überlisten. Wer einen echten Kurvenräuber sucht, ist mit einem kleineren Auto besser bedient. Wer souveränen Schub im großen Format will, findet ihn hier.

Kia EV9 GT lädt an einer Wallbox an der Hauswand
Innenraum des Kia EV9 GT mit Blick über das Armaturenbrett

5. Reichweite: ehrlich zum Preis der Leistung

Reden wir offen über die Reichweite, denn hier zahlt der GT für seine Leistung. Nach WLTP kommt er auf rund 505 Kilometer, also etwas weniger als der reguläre EV9 mit dem großen Akku. Der Unterschied entsteht durch die höhere Leistung, die großen Räder und das etwas höhere Gewicht, nicht durch eine kleinere Batterie. Der Akku ist mit 99,8 Kilowattstunden derselbe wie beim normalen EV9.

Im echten Leben liegt die Reichweite spürbar unter dem Normwert, und beim GT stärker als bei den ruhigeren Varianten. Wer die Leistung nutzt, verbraucht mehr, das liegt in der Natur der Sache. Realistisch fährst du im gemischten Betrieb rund 420 Kilometer, im Winter auf der Autobahn und mit forscher Fahrweise auch deutlich weniger. Das solltest du einkalkulieren, bevor du den GT als reines Langstreckenauto einplanst.

Fair bleibt der Blick auf die Ladetechnik, die den Nachteil abfedert. Weil der GT dieselbe 800-Volt-Architektur nutzt wie der Rest der Reihe, lädt er trotz der großen Batterie zügig nach. Ein kurzer Stopp reicht für die nächste lange Etappe. Wer zuhause laden kann, merkt von der etwas geringeren Reichweite im Alltag ohnehin wenig, weil er selten leer fährt. Auf der langen Urlaubsfahrt planst du beim GT einfach etwas großzügiger, dann passt es.

6. Laden zuhause und unterwegs

An der heimischen Wallbox lädt der EV9 GT dreiphasig mit 11 kW. Der große Akku ist so über Nacht bequem voll, in rund zehneinhalb Stunden von leer auf hundert Prozent. In der Praxis steckst du abends an und startest morgens mit voller Batterie, ohne je darüber nachzudenken. Für den Alltag ist das die entspannteste Lösung, und die Leistung des GT ändert daran nichts.

Unterwegs spielt der GT die 800-Volt-Technik aus. An einer starken Gleichstromsäule zieht er bis zu 210 kW, und von 10 auf 80 Prozent vergehen rund 24 Minuten. Für einen so großen und leistungsstarken Wagen ist das ein sehr guter Wert. Die Navigation plant Ladestopps automatisch ein und wärmt die Batterie rechtzeitig vor, damit sie an der Säule die volle Leistung annimmt. Gerade beim GT, der auf der Langstrecke mehr verbraucht, macht diese schnelle Nachladefähigkeit den entscheidenden Unterschied.

Wie die anderen EV9 beherrscht auch der GT die V2L-Funktion, das Laden externer Geräte aus der Autobatterie mit bis zu 3,6 kW. Ob Kühlbox am Sportplatz, Werkzeug im Garten oder E-Bike beim Ausflug, der GT liefert den Strom. Das ist keine GT-spezifische Spielerei, sondern ein praktischer Vorteil der ganzen Baureihe, den man im Alltag überraschend oft nutzt.

7. Innenraum, GT-Sitze und drei Sitzreihen

Innen bleibt der GT ein echter EV9, mit dem ebenen Boden, der hohen Sitzposition und dem großzügigen Raumgefühl. Serienmäßig ist er ein Sieben-Sitzer, auf Wunsch gibt es die Sechs-Sitzer-Variante mit zwei Einzelsesseln in der zweiten Reihe. Diese Captain Chairs kommen im GT mit Fußstützen und lassen sich in eine bequeme Ruheposition fahren, was auf einer Ladepause oder als Mitfahrer auf der Langstrecke richtig angenehm ist.

Vorn sitzt du in speziellen GT-Sitzen, die mehr Seitenhalt bieten und je nach Ausführung mit Massage, Heizung und Belüftung ausgestattet sind. Die neongrünen Kontrastnähte und Applikationen ziehen sich durch den Innenraum und machen den sportlichen Anspruch auch von innen sichtbar. Das Materialbild mischt Alcantara und Kunstleder, was wertig wirkt und zur Rolle passt.

Beim Kofferraum gilt dasselbe wie beim normalen EV9. Mit allen sieben Sitzen besetzt bleiben hinter der dritten Reihe 333 Liter, genug für den Einkauf, aber nicht für den großen Urlaub mit voller Besatzung. Klappst du die hinteren Reihen um, wächst der Raum auf bis zu 2393 Liter. Der GT ist also trotz seiner Sportlichkeit ein voll nutzbares Familienauto geblieben, das im Alltag keine Kompromisse beim Platz verlangt.

8. Technik: GT-Modus, Sound und Fahrwerk

Der GT bekommt eigene technische Zutaten, die ihn vom normalen EV9 abheben. Zentral ist die GT-Modus-Taste am Lenkrad, die auf Knopfdruck die volle Systemleistung freigibt und Lenkung, Fahrwerk und Gasannahme schärft. Damit wird aus dem entspannten Gleiter kurzzeitig ein spürbar wacheres Auto, ohne dass du durch Menüs suchen musst.

Dazu kommen ein elektronisch geregeltes Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern und ein elektronisches Sperrdifferenzial mit Torque Vectoring, das die Kraft gezielt zwischen den Rädern verteilt. Diese Technik hält den großen Wagen in Kurven stabiler und sorgt dafür, dass die 508 PS nicht ins Leere gehen. Für ein Auto dieser Größe ist das ein ernsthafter Aufwand, kein Marketing.

Zwei Funktionen sind Geschmackssache, und du solltest sie kennen. Der GT bietet einen simulierten Schaltvorgang, den Virtual Gear Shift, und einen künstlichen Motorsound, das Active Sound Design. Beides soll Emotion in den lautlosen Antrieb bringen. Manche finden das albern, andere lieben es. Wichtig ist, dass sich beides abschalten lässt, wenn du lieber die Ruhe eines echten Elektroautos genießt. Der Rest der Technik, von den zwei großen Displays über die Over-the-air-Updates bis zu Apple CarPlay und Android Auto, entspricht dem hohen Niveau der EV9-Reihe.

Digitales Cockpit-Display des Kia EV9 GT im GT-Modus
Lenkrad des Kia EV9 GT mit neongrüner GT-Taste

9. Sicherheit und Assistenzsysteme

Beim Euro-NCAP-Crashtest holte der EV9 die vollen fünf Sterne, und das gilt auch für den GT, denn die Karosserie ist dieselbe. Bei einem Auto, das Familie und Leistung verbindet, ist das die richtige Grundlage. Serienmäßig ist ein breites Paket an Assistenten an Bord, vom Frontkollisionswarner über den Spurhalteassistenten bis zum adaptiven Tempomat mit Stop-and-go.

Gerade beim GT verdient das Zusammenspiel aus Leistung und Assistenz einen zweiten Gedanken. Ein Auto, das so kräftig beschleunigt, verlangt einen wachen Fahrer, und die Systeme unterstützen dabei, ersetzen aber die Aufmerksamkeit nicht. Der Autobahnassistent hilft beim Abstand und beim Spurwechsel, der Totwinkelassistent zeigt Fahrzeuge im toten Winkel, aber die Verantwortung bleibt bei dir. Das schreibt Kia selbst deutlich, und bei dieser Motorleistung sehen wir das genauso.

Im Alltag helfen die kleinen Systeme, die man bei einem so großen Wagen besonders schätzt. Die Rundumsicht-Kamera beim Einparken, der Querverkehrswarner beim Ausparken, der Ausstiegsassistent, der die Türen sperrt, wenn sich von hinten ein Radfahrer nähert. Bei einem Familienauto, in dem oft Kinder ein- und aussteigen, sind das genau die Details, die zählen.

10. Preis und Ausstattung im Überblick

Der EV9 GT startet bei 90.490 Euro und ist damit rund 6.400 Euro teurer als der stärkste reguläre EV9, die Allrad-Version GT-Line. Diese Übersicht stellt die beiden gegenüber, damit du siehst, was der Aufpreis konkret bringt.

VersionLeistung0-100 km/hReichweite (WLTP)Preis ab
EV9 GT-Line (Allrad)385 PS5,3 sbis 512 km84.080 €
EV9 GT508 PS4,6 srund 505 km90.490 €

Der Aufpreis kauft dir also rund 123 zusätzliche PS, sieben Zehntel weniger auf den Sprint, das GT-Fahrwerk mit Sperrdifferenzial, die 21-Zoll-Räder und die komplette GT-Optik samt Sitzen. Die Reichweite liegt minimal niedriger, der Akku ist derselbe. Ob dir dieses Paket den Aufpreis wert ist, hängt allein davon ab, wie viel dir die Fahrleistung und der eigenständige Auftritt bedeuten.

Ein Wort zu den Preisen: Es sind unverbindliche Preisempfehlungen, und der Einstiegspreis von 90.490 Euro ist gesichert. Aktuelle Angebote, Leasingraten und mögliche Vorteile besprechen wir am besten direkt. Der GT kommt mit Kias langer Herstellergarantie von sieben Jahren bis 150.000 Kilometer auf das Fahrzeug, für die Antriebsbatterie gelten bei den aktuellen Modellen acht Jahre bis 160.000 Kilometer mit zugesicherter Restkapazität von 70 Prozent. Bei einem so hochwertigen Auto ist diese Absicherung ein gewichtiges Argument.

11. Kia EV9 GT im Vergleich: der reguläre EV9 und die Alternativen

Der wichtigste Vergleich ist der mit den eigenen Geschwistern. Der reguläre EV9 bietet fast alles, was den GT im Alltag ausmacht, die drei Sitzreihen, das Raumgefühl, die schnelle Ladetechnik, und das ab 63.690 Euro. Selbst der stärkste normale EV9, die GT-Line mit 385 PS, sprintet in 5,3 Sekunden auf hundert, was für ein Familien-SUV bereits reichlich ist. Der GT setzt obendrauf, aber die Basis ist schon sehr gut. Wer die Mehrleistung nicht regelmäßig abruft, fährt mit dem regulären EV9 vernünftiger und günstiger.

Der GT rechtfertigt sich dort, wo die Leistung wirklich genutzt wird und wo der eigenständige Auftritt gewünscht ist. Wer den Unterschied zwischen 385 und 508 PS auf der Landstraße auskostet, wer das GT-Fahrwerk und das Sperrdifferenzial zu schätzen weiß, für den ist der Aufpreis kein verlorenes Geld. Für alle anderen ist er es ehrlicherweise schon eher.

Außerhalb von Kia hat der EV9 GT kaum direkte Gegner, weil ein leistungsstarker Sieben-Sitzer eine seltene Gattung ist. Am ehesten trifft er auf große, kräftige Elektro-SUV wie den Volvo EX90 in der stärkeren Ausführung, der ähnlich viel Platz und Leistung bietet, aber anders auftritt und meist teurer ist. Der technisch verwandte Hyundai Ioniq 9 zielt eher auf Komfort als auf Sportlichkeit und hat keine so scharfe Performance-Version. In seiner Kombination aus sieben Sitzen, über 500 PS und schneller Ladetechnik steht der EV9 GT damit ziemlich allein da. Welches Auto am Ende zu dir passt, klären wir am besten in einem Gespräch.

12. Kia EV9 GT kaufen in Landshut: Lohnt sich das?

Ob sich der GT lohnt, ist beim EV9 mehr als beim normalen Modell eine ehrliche Frage, und wir beantworten sie gern offen. Rein rechnerisch bekommst du beim regulären EV9 das meiste fürs Geld. Der GT lohnt sich dann, wenn dir die Fahrleistung und der eigenständige Charakter wirklich etwas bedeuten und du bereit bist, dafür zu zahlen. Das ist eine Entscheidung des Herzens, und die darf man auch so treffen, solange man sie kennt.

Der beste Weg zu dieser Entscheidung führt über eine Probefahrt. Erst wenn du den Antritt selbst gespürt hast, den Wechsel in den GT-Modus erlebt und die grünen Akzente in echt gesehen hast, weißt du, ob der GT dich anspricht oder ob dir der reguläre EV9 genügt. Bei uns im Autohaus Dorn in Landshut kannst du das in Ruhe ausprobieren, ohne Druck und mit ehrlicher Beratung. Wir sagen dir auch, wenn wir glauben, dass der normale EV9 besser zu dir passt.

Auch alles Drumherum bekommst du bei uns aus einer Hand. Wir rechnen dir Finanzierung und Leasing durch, nehmen deinen alten Wagen in Zahlung, beraten zur Wallbox für zuhause und klären die steuerlichen Vorteile, die gerade bei einem teuren Dienstwagen ins Gewicht fallen. Steuer- und Förderregeln ändern sich immer wieder, deshalb rechnen wir deinen konkreten Fall gemeinsam durch, bevor du dich festlegst. Sag uns einfach, wann es dir passt, dann machen wir einen Termin.

Kia EV9 GT in Fahrt vor weiter Landschaft

Häufige Fragen zum Kia EV9 GT

Was kostet der Kia EV9 GT?

Der EV9 GT startet bei 90.490 Euro und ist damit die teuerste Version der EV9-Reihe. Gegenüber dem stärksten regulären EV9, der Allrad-GT-Line ab 84.080 Euro, kostet er rund 6.400 Euro mehr. Aktuelle Angebote und Leasingraten besprechen wir gern direkt in Landshut.

Wie stark ist der Kia EV9 GT?

Der GT leistet 374 kW, das sind 508 PS, und bringt 740 Newtonmeter Drehmoment. Damit sprintet der über fünf Meter lange Sieben-Sitzer in 4,6 Sekunden von null auf hundert. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 220 km/h elektronisch begrenzt.

Wie viel Reichweite hat der Kia EV9 GT?

Nach WLTP sind es rund 505 Kilometer, etwas weniger als beim regulären EV9 mit großem Akku, weil die höhere Leistung und die 21-Zoll-Räder mehr verbrauchen. Im Alltag mit gemischter Fahrt sind realistisch rund 420 Kilometer drin, bei forscher Fahrweise weniger.

Was ist der Unterschied zwischen EV9 GT und EV9 GT-Line?

Die GT-Line ist die stärkste normale Version mit 385 PS und einem Sprint in 5,3 Sekunden. Der GT legt mit 508 PS, 4,6 Sekunden, einem GT-Fahrwerk mit Sperrdifferenzial, 21-Zoll-Rädern und eigener Optik nach. Der GT kostet dafür rund 6.400 Euro mehr und hat minimal weniger Reichweite.

Ist der Kia EV9 GT ein echter Sieben-Sitzer?

Ja. Wie der reguläre EV9 hat der GT serienmäßig sieben Sitze in drei Reihen. Auf Wunsch gibt es ihn als Sechs-Sitzer mit zwei Einzelsesseln in der zweiten Reihe, die im GT sogar Fußstützen und eine Ruheposition bieten. Die Leistung geht also nicht auf Kosten des Platzes.

Fazit

Der Kia EV9 GT ist ein herrlicher Widerspruch. Ein Familien-SUV mit drei Sitzreihen, das sich fährt wie ein Sportwagen, und ein Sportwagen, in den die ganze Familie passt. Er ist nicht das vernünftigste Auto der Reihe, das bleibt der reguläre EV9, aber er ist das aufregendste. Wer die Leistung wirklich will und den eigenständigen Auftritt schätzt, bekommt ein Auto, das es in dieser Form kaum ein zweites Mal gibt.

Ob der GT zu dir passt oder ob dir der normale EV9 genügt, findest du am besten bei einer Probefahrt heraus. Komm bei uns im Autohaus Dorn in Landshut vorbei, wir stellen dir den Wagen unverbindlich hin, lassen dich den Antritt selbst erleben, beantworten deine Fragen und rechnen dir dein persönliches Angebot durch.

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